Die Stadtverwaltung Braunschweig mit über 3800 Beschäftigten bietet attraktive und anspruchsvolle Arbeitsplätze, auf denen Sie Verantwortung für das Leben in der Löwenstadt übernehmen können. Wir bieten zukunftssichere Arbeitsplätze mit:
    -einem abwechslungsreiches Beschäftigungsverhältnis mit allen tarifvertraglichen Vorteilen aus dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst
    - individuelle Stufenzuordnung entsprechend der jeweiligen Vorerfahrungen und eine betriebliche Altersvorsorge durch die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)
    - Strukturierte Einarbeitung im neuen Aufgabengebiet innerhalb eines Teams von Sozialarbeiterinnen und   Sozialarbeitern mit Teamgeist und positiver Arbeitsatmosphäre, kollegiale Beratung und Supervision
    - Wertschätzende Führungskultur einschließlich regelmäßiger Feedbackgespräche
    - Flexible und familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der Dienstvereinbarung zur gleitenden Arbeitszeit mit der Möglichkeit Mehrarbeit durch Freizeit auszugleichen
    - Qualitätsleitlinien zur Orientierung in der Praxis
    - Vielseitiges externen und internes Fortbildungsprogramm zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung
    - Sozialbetreuung und betriebliche Gesundheitsförderung, Möglichkeit zur Teilnahme an Betriebssportangeboten (Hansefit)
    - Vergünstigtes Ticket für den Personennahverkehr

    Im Fachbereich 51 Kinder, Jugend und Familie sind in der Abteilung 51.4 Jugendförderung für die Kommunale Schulsozialarbeit 5 Stellen des nachstehend aufgeführten Dienstpostens zum nächstmöglichen Zeitpunkt  zu besetzen:

    Sozialarbeiterin/-pädagogin oder Sozialarbeiter/-Pädagogen (m/w/d) mit staatlicher Anerkennung

    Jugendhilfe und Schule haben in der Praxis viele Schnittmengen. Zukünftig wird sich die Kommunale Schulsozialarbeit der Stadt Braunschweig auf jugendhilflich relevante Arbeitsfelder fokussieren, um eine enge Zusammenarbeit der Schulen mit Fachdiensten des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie zu gewährleisten. Analog dem eng umrissenen Aufgabenfeld der sozialen Arbeit an Schulen des Landes wurde daher ein eng umrissenes, der Jugendhilfe und Jugendsozialarbeit zuarbeitendes Aufgabenfeld formuliert. Damit soll den kommunalen Bedürfnissen an Schulen und den jugendhilflichen Bedarfen der Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien entsprochen werden. Mit Hilfe dieser Ausrichtung wird die Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe der jungen Menschen in den Vordergrund des kommunalen Engagements gestellt. Als typische Benachteiligungs- und Risikofaktoren für einen späteren selbstbestimmten Lebensweg ohne staatliche Transferleistungen gelten Armut, Migrationshintergrund, Geschlecht, Bildungshintergrund der Eltern, Aufwachsen mit nur einem Elternteil, fehlende Bildungsabschlüsse und innerfamiliäre Schwierigkeiten. Kommunale Schulsozialarbeit baut den von den Risikofaktoren betroffenen Schülerinnen und Schülern sowie Familien daher eine Brücke zu den dafür vorhandenen Fachdiensten des SGB VIII und macht ihnen diese zugänglich. Die Dienstposteninhaberin/der Dienstposteninhaber arbeitet im Rahmen der Kommunalen Schulsozialarbeit als Mitarbeiterin/Mitarbeiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie in Schule an der Schnittstelle Schule/Fachbereich Kinder, Jugend und Familie. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Einzelfallhilfe. Das vollständige „Rahmenkonzept Kommunale Schulsozialarbeit“ steht unter www.braunschweig.de/schulsozialarbeit zur Verfügung.


    Ihre Aufgaben­schwerpunkte

    • sozialpädagogische Begleitung von Schülerinnen und Schülern (Einzelfallhilfe)
    • Zusammenarbeit mit der Schulleitung
    • partnerschaftliche Beratung mit Lehrkräften
    • Zusammenarbeit mit Eltern/Personensorgeberechtigten
    • Zusammenarbeit mit anderen Schulen sowie freien Trägern
    • Weiterentwicklung des Rahmenkonzeptes und dessen Verortung in der Praxis
    • Entwicklung unterstützender Projekte
    • Netzwerkarbeit in Gremien
    • Dokumentation und Berichtswesen zur eigenen Tätigkeit
    • Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

    Sie bringen mit

    • ein abgeschlossenes Fachhochschulstudium als Sozialarbeiterin/-pädagogin oder Sozialarbeiter/-pädagoge mit staatlicher Anerkennung
    • Erfahrung in der Arbeit mit Schule, Eltern und Jugendhilfe
    • Erfahrung, Sensibilität und Kreativität im Umgang mit verhaltensoriginellen Kindern und Jugendlichen
    • selbstständiges Arbeiten
    • gute Strukturierungsfähigkeit
    • kooperativer Arbeitsstil
    • ausgeprägte Kultursensibilität
    • Kenntnisse über Gesprächsführungsmethoden
    • Bereitschaft zu aufsuchender Arbeit
    • Teilnahme an Supervision und Fortbildungen
    • eigenen Pkw und Führerschein



    Wir bieten Ihnen

    • Vergütung nach der Entgeltgruppe S 11 b des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) mit dynamischer Gehaltsentwicklung und individueller Stufenzuordnung entsprechend der jeweiligen Vorerfahrungen
    • die Dienstposten sind bedingt teilzeitgeeignet 

    Sprechen Sie uns an

    • Nähere Auskünfte zum Aufgabengebiet können bei Herrn Zimpel (Telefon: 0531 470-8643) erfragt werden

    Die zukünftige Dienstposteninhaberin oder den zukünftigen Dienstposteninhaber erwarten die Unterstützung durch die erfahreneren Kolleginnen und Kollegen der Kommunalen Schulsozialarbeit. Sie oder er sind zudem in die vielfältig engagierte Stelle „Jugendsozialarbeit“ eingebunden. Unter anderem sind dort die Schulabgängerbefragung, die Koordinierungsstelle Schulverweigerung – Die 2.Chance, die Kompetenzagentur sowie die Kompetenzagentur PLUS, das Pro Aktiv Center und die Praxisklassen an Haupt- und Berufsschulen verortet. Details zum Portfolio der Stelle unter www.braunschweig.de („Übergang Schule-Beruf“), Details zur Kommunalen Schulsozialarbeit unter www.braunschweig.de/schulsozialarbeit. Zur Weiterentwicklung der Qualität werden Supervision und Fortbildungen ermöglicht. Die Stellen bietet die Chance, klassische Jugendsozialarbeit durch eigene Fachlichkeit und Kreativität im Detail und in der Umgebung anderer Fachkräfte auszufüllen und weiterzuentwickeln.                                                                                                                                                                                                             

    Nähere Informationen zur Stadt Braunschweig und zum Fachbereich 51 Kinder, Jugend und Familie erhalten Sie unter www.braunschweig.de

    Bei einer Einstellung von Fachkräften in der Kinder- und Jugendhilfe und von sonstigen kinder- und jugendnah beschäftigten Dienstkräften verlangt die Stadt Braunschweig die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses nach § 30 a Bundeszentralregistergesetz (BZRG).

    Bei gleicher Eignung werden Schwerbehinderte bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Männern werden besonders begrüßt. In der Stadtverwaltung Braunschweig gehört der Umgang mit kultureller Vielfalt, die Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen verschiedener Herkunft und Lebensweisen zum Alltag. Deshalb freuen wir uns insbesondere über Bewerberinnen und Bewerber mit interkulturellem Hintergrund.

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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